Theater

Die Geierwally

Das erste Freilichttheater der Ebrachtaler Ebersberg  wurde auf dem Gelände des Vereinsheims vor einer einzigartigen Naturbühne, wie sie schöner nicht sein hätte können Aufgeführt.

© Felix MittererWir möchten uns bei allen Besuchern recht Herzlich für dieses einzigartige Erlebniss bedanken und freuen uns schon heute auf unser nächstes Theater.

Das Drehbuch schrieb Felix Mitterer (Bild links) nach dem Roman von Wilhelmine von Hillern.
Ein ergreifendes und zeitloses Drama um Liebe und Eifersucht, Gemeinschaft und Außenseitertum, oben und unten, reich und arm.

 

 Probenfotos

 

Vereinsheim Ebersberg

 

Zum Inhalt:

GeierwallyAuf dem Höchsthof, dem schönsten und größten Hof im Umkreis, regiert mit Strenge und Härte der Stromminger, genannt „Höchstbauer“. Seine Frau verlor er früh bei der Geburt seines einzigen Kindes, einer Tochter. Mangels eines Sohnes musste ihm seine Tochter Wally den Hoferben ersetzen und wurde von ihm mit patriarchalischem Zwang und ohne Liebe auf ihre Aufgabe als Hoferbe vorbereitet. Die stolze und willensstarke Wally tat alles, um den Ansprüchen des Vaters gerecht zu werden. Sie ist mutig und traut sich, an einer steilen Felswand ein Greifvogelnest auszuheben. Die Burschen im Dorf hatten nicht den Schneid, in diese gefährliche Wand einzusteigen, um das Nest auszuräumen. Den jungen Greifvogel zieht Wally auf. Die Freundschaft mit ihm bringt ihr den Beinamen „Geierwally“ ein.
Als der Vater für Wally den Großbauernsohn Vinzenz Gellner als Hochzeiter bestimmt, verweigert Wally zum ersten Mal dem Vater den Gehorsam, denn sie hat sich trotz aller Standesunterschiede in den armen Jäger Josef Hagenbach, genannt Bärenjosef, verliebt. Dieser hatte im benachbarten Tal einen gefährlichen Bären erlegt. Diese Heldentat weckte Wally’s Aufmerksamkeit, denn Wally will nur einen Mann, der ihr in ihrer Art ebenbürtig ist.
Die Weigerung Wally’s, den Vinzenz Gellner zu ehelichen, erzürnt den Vater so sehr, dass er Wally die Zustimmung herausprügeln will. Doch diese ist aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihr Vater und läßt sich nicht umstimmen.
Um ihren Starrsinn zu brechen, verbannt der Vater Wally in die eisigen Höhen des Similaun-Gletschers. Er hofft, dort oben in der Kälte und Einsamkeit komme Wally an ihre Grenzen und sie werde geläutert zurückkehren. Doch diese Rechnung des „Höchstbauern“ geht nicht auf, denn die Monate in der einsamen Bergwelt härten Wally noch mehr und auch ihr Stolz prägt sich noch mehr aus. Aufgrund seiner immer schlechter werdenden Gesundheit und um Wally noch stärker unter Druck zu setzen, bestimmt der „Höchstbauer“ den Vinzenz Gellner als Verwalter und setzt ihn zusätzlich testamentarisch als Hoferben ein.
Doch auch dieser Zwang beugt die stolze Wally nicht, genauso wie dieser Stolz verhindert, dass Wally dem Bärenjosef gegenüber erklärt, wie es um sie steht. Als sie dann auch noch die uneheliche Tochter von der Hagenbachin und Halbschwester vom Bärenjosef als dessen Geliebte ansieht, drehen die Gefühle in Wally durch. Bei einem Dorffest kommt es zum Eklat, der Bärenjosef blamiert Wally vor allen Anwesenden. Die still im Herzen getragene Liebe zu ihm schlägt in Hass um und sie will den Bärenjosef lieber tot sehen bevor ihn die vermeintliche Rivalin bekommt. In dem ihr hoffnungslos verfallenen Vinzenz findet sie einen willfährigen Helfer für ihren Zornesausbruch.
Wie sich diese schier rettungslos verfahrene Situation weiterentwickelt, erfahren Sie in unserer Freilichtaufführung ...

Doris Lang
Theaterleitung

Die Verantwortlichen: Lang Doris Lohmeyer Martin Wiefarn Michael Brummer Hildegard
Die Verantwortlichen: Lang Doris, Lohmeyer Martin, Wiefarn Michael, Brummer Hildegard

Die Mitwirkenden:

Wally

Steinherr Susanne

Höchstbauer (Vater von Wally)

Heindlmeier Schorsch

Vinzenz (Sohn des Gellnerbauern)

Lang Willi

Josef (genannt Bärenjosef)

Müller Marcus

Paula (Mutter von Josef und Afra)

Brummer Hildegard

Afra (Kellnerin, Halbschwester von Josef)

Wagner Vroni

Kletter (Knecht beim Höchstbauern)
Wiefarn Michael

Luckard (Magd beim Höchstbauern)

Stinauer Bärbi

Romedia (Schwester von Vinzenz)

Häuslmann Michaela

Benedikt Klotz (Bauer auf dem Rofenhof)

Zimmermann Sebastian

Leander Klotz (Bauer auf dem Rofenhof, Bruder von Benedikt)

Freundl Richard

Lammwirt (Dorfwirt)

Lohmeyer Martin

Gellnerbauer (Vater von Vinzenz und Romedia)

Heiler Günther

Niederbauer

Kolbeck Franz

Bote

Thurnhuber Florian

1. Knecht

Wisneth Hans

Bursche

Weber Berti

2. Knecht

Heindlmeier Stephan

Bursche

Reischl Maximilian

Stimmen der Saligen

Lang Barbara, Wagner Anna, Winter Christiane

Theaterleitung

Lang Doris

Souffleuse

Weber Anna

 

Musik
 
Licht- und Tontechnik


Maske

Gestaltung/Werbliches Konzept
 
 

De Saunaboarisch'n

M7 Veranstaltungstechnik
Linnerer Stefan

Elze Uschi, Reif Evi und Team

Grafik-Design
Karrasch Susanne
karrasch-design@t-online.de

"Wir bedanken uns ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlichen Helfern aus unserem Verein und bei den Sponsoren, ohne die diese Aufführungen nicht möglich wären, beim Freien Theater Murnau für die Unterstützung und die Freigabe zur Verwendung verschiedener Ideen seines Geierwally-Werbekonzeptes".

www.baeckerei-freundl.de
www.brauerei-gut-forsting.de
www.freies-theater-murnau.de
www.mseven.de
www.wisneth.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

G.T.E.V. “Ebrachtaler” Ebersberg · Email